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Kunststoffe verdrängen den Stahl aus dem Automobil

Nach und nach verdrängen Kunststoffe den Stahl aus dem Automobil

Im Rennsport hat man begonnen die Entwickler in Techniken auszubilden, die für den Automobilbau äußerst ungewöhnlich sind: Nähen, Stricken, Weben und Flechten. Das Wissen über die traditionellen Herstellungsverfahren der Textilindustrie benötigen die Rennsportexperten für den Bau ihrer Superkarossen. Dabei sind Front- und Heckpartie, Fahrerzelle, Windflügel und Motorhaube vollständig aus Carbonfaser verstärkten Kunststoff hergestellt.

Automobilindustrie

Das Hightech Material ist bei gleicher Festigkeit etwa 50% leichter als Stahl und etwa 30% leichter als Aluminium. Eine große Anzahl von Bauteilen eines Rennfahrzeuges besteht aus Kohle-, Aramid- oder Glasfaser verstärkten Kunststoffen. Bei einigen Teilen müssen die Fasermatten aufwendig vernäht oder geflochten werden. In Bereichen, die eine besondere Festigkeit erfordern, werden mehrere Schichten übereinandergelegt. Aber nicht nur bei „Rennmaschinen“ setzen die Automobilbauer auf Hightech Kunststoff, denn in jedem der rund 60 Millionen Autos auf Deutschlands Straßen, ersetzen im Durchschnitt heute schon 150 kg Kunststoff rund 300 kg Stahl – Tendenz steigend. Eine Einsparung von 100 kg Fahrzeuggewicht bedeutet immerhin eine Kraftstoffeinsparung von 0,5 bis 0,8 l/100km. Gerade in Bereichen, wo ein stark belastbarer und trotzdem leichter Werkstoff gefragt ist, werden immer öfter faserverstärkte Bauteile statt Stahl oder Aluminium eingesetzt.

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